Eksamen: PSP5842 | Semester: Høst 2023 | Varighet: 5 timer
Vekting: Lesing ca. 25 % | Skriving ca. 75 %
| Påstand | Svar | Begrunnelse / sitat |
|---|---|---|
| I byttebutikken interesserer mora seg for en gammel mann med trillekoffert. | Galt | Mora interesserer seg for sukkerspinnmaskinen, og en eldre herre for trillekofferten – to ulike personer: «Seine Mutter interessiert sich für eine Zuckerwattemaschine, ein älterer Herr für einen Rollkoffer.» |
| Systemet med byttehandel og utleie av varer er fortsatt en nisjevirksomhet. | Galt | Dette har endret seg gjennom internett: «Das hat sich durch das Internet geändert.» Tidligere førte det «ein Nischendasein». |
| Wolferts grunntanke om å bruke ting felles har gjort at matvarer er det eneste han trenger å kjøpe. | Riktig | «Nikolai Wolfert, der selbst „nur noch Lebensmittel“ kauft, hat den Leihladen … gegründet.» |
| Delingskulturen sparer råvarer og energi, men en ulempe er forringet kvalitet på varene. | Galt | Teksten nevner ingen kvalitetsforringelse, tvert imot: «Das spart Rohstoffe und Energie, ohne dass die Lebensqualität sinkt.» |
| Nina Tannert forteller at forbruket og kjøpelysten gjorde henne lykkelig; hun elsket å slepe med seg bæreposer. | Galt | Tvert imot: «Und ich war nie glücklicher hinterher … es macht nicht glücklich, wie jeder weiß.» |
| Selv om Nina er for å redusere forbruket, synes hun ikke man skal gi bort brukte ting i gave. | Galt | Hun anbefaler nettopp å gi bort / forære: «dass man Sachen weggibt oder verkauft, verschenkt». |
Im Alltag nutze ich vor allem Spotify zum Musikhören und WhatsApp, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Instagram benutze ich, um zu sehen, was andere machen, auch wenn ich versuche, nicht zu viel Zeit damit zu verbringen. Bei den Hausaufgaben helfen mir digitale Werkzeuge sehr: Mit einem Online-Wörterbuch wie Pons schlage ich unbekannte Vokabeln nach, und in der Schul-App Teams finde ich alle Aufgaben und gebe sie ab. Wenn ich etwas nicht verstehe, schaue ich Erklärvideos auf YouTube. So lerne ich selbstständiger und effizienter.
Die Digitalisierung macht unser Leben in vielerlei Hinsicht einfacher, und insofern verstehe ich Hans Christian gut. Auch ich habe Fahrkarten, Bankgeschäfte und Termine auf dem Handy – das spart Zeit und Wege. Trotzdem teile ich seine Begeisterung nicht völlig: Wenn das ganze Leben nur noch auf einem Gerät liegt, wird man verletzlich, sobald der Akku leer ist.
Gleichzeitig habe ich viel Verständnis für Helga. Für ältere Menschen kann der ständige Wandel überfordernd sein, und es ist ungerecht, wenn persönliche Ansprechpartner einfach verschwinden.
Meiner Meinung nach muss beides zusammenkommen: Die Bürger sollten bereit sein, Neues zu lernen, aber die Gesellschaft darf niemanden zurücklassen. Banken und Verkehrsbetriebe sollten weiterhin analoge Alternativen anbieten. Eine moderne Gesellschaft erkennt man nicht nur an ihrer Technik, sondern daran, wie sie mit den Schwächsten umgeht.
Die drei Wohnungen erzählen ganz unterschiedliche Lebensgeschichten. Das Hausboot in Berlin deutet auf einen Menschen hin, der Freiheit und Unabhängigkeit liebt. Wer auf dem Wasser wohnt, schätzt vermutlich ein alternatives, naturnahes Leben mitten in der Großstadt und scheut sich nicht vor Unkonventionellem.
Das Einfamilienhaus dagegen steht für ein klassisches, bürgerliches Leben. Hier wohnt wahrscheinlich eine Familie, die Sicherheit, Ordnung und ein ruhiges Umfeld sucht – ein typisches Bild des deutschen Mittelstands mit Garten und Eigenheim.
Schloss Kronwinkl schließlich verweist auf Wohlstand, Tradition und vielleicht eine adelige Geschichte. Wer in einem Schloss lebt, trägt eine große Verantwortung für ein historisches Erbe, lebt aber zugleich sehr privilegiert.
Insgesamt zeigt sich: Wie wir wohnen, verrät viel über unsere Werte, unsere finanziellen Möglichkeiten und die Art, wie wir leben möchten.
In den letzten Jahren ist es immer normaler geworden, Dinge zu leihen oder zu mieten, statt sie zu besitzen. Diese Entwicklung halte ich grundsätzlich für sinnvoll, auch wenn nicht alles dafür geeignet ist.
Besonders gut eignen sich Gegenstände, die man nur selten braucht. Wer einmal im Jahr umzieht, muss keinen eigenen Transporter kaufen, und ein Ballkleid trägt man oft nur an einem einzigen Abend. Auch Ferienwohnungen, Werkzeuge, Sportausrüstung oder Bücher sind ideal zum Ausleihen, weil sie sonst die meiste Zeit ungenutzt herumstehen.
Es gibt jedoch Dinge, die ich niemals leihen würde. Eine Zahnbürste oder Unterwäsche kommen aus hygienischen Gründen nicht infrage. Und sehr persönliche Gegenstände, etwa mein Handy mit all meinen Daten, möchte ich aus Gründen der Privatsphäre lieber besitzen.
Von meinen eigenen Sachen würde ich gern Werkzeuge, mein Fahrrad oder Bücher verleihen, denn diese benutze ich nicht jeden Tag, und es freut mich, wenn andere etwas davon haben. Voraussetzung ist allerdings, dass ich der Person vertraue.
Der größte Vorteil des Leihens ist die Nachhaltigkeit: Wenn viele Menschen dieselben Dinge nutzen, muss weniger produziert werden, was Rohstoffe und Energie spart. Außerdem ist es oft günstiger und man spart Platz in der Wohnung. Nachteile sind jedoch, dass man auf das Geliehene aufpassen muss, dass es nicht immer verfügbar ist, wenn man es braucht, und dass manche Menschen weniger sorgfältig mit fremden Dingen umgehen.
Alles in allem glaube ich, dass „Nutzen statt Besitzen“ ein wichtiger Trend für die Zukunft ist. Wir müssen nicht alles selbst besitzen – entscheidend ist, dass wir verantwortungsvoll mit unseren Ressourcen umgehen.
Om oppgaveteksten: Oppgaveteksten i dette løsningsforslaget er gjengitt fra Utdanningsdirektoratets (UDIR) eksamen i Tysk Nivå III (høsten 2023). Vi gjengir oppgaveteksten bevisst, slik at du kan følge løsningen uten å veksle mellom dokumenter. Eksamensoppgaver fra offentlige myndigheter er uten opphavsrettsvern etter åndsverkloven § 14 og kan gjengis fritt. Selve løsningsforslaget, forklaringene og figurene er utarbeidet av Eksamenssett.no. Opphavsrettsbeskyttede bilder og illustrasjoner fra originaleksamen er fjernet.