Eksamen: PSP5842 | Semester: Vår 2024 | Varighet: 5 timer
Vekting: Lesing ca. 25 % | Skriving ca. 75 %
| Påstand | Svar | Begrunnelse / sitat |
|---|---|---|
| Marcel prøver ut en app som heter Style. | Galt | «Style» er ikke en app, men hans fristelse for klær: «Marcels Versuchung heisst Style: Gerne kauft er sich Klamotten.» |
| For 80 % av voksne med gjeld begynte dette allerede før de fylte 25. | Riktig | «Für 80 Prozent der Erwachsenen mit Schulden häuften sich diese vor ihrem 25. Geburtstag auf.» |
| Ungdomslønn er penger som ungdommene selv bestemmer over. | Riktig | «und die Jugendlichen dürfen ihn selbst verwalten». |
| Ungdomslønn betales over foreldrenes budsjett. | Riktig | «Dieser richtet sich nach Lebensstandard und Budget der Eltern» – «Dinge, welche die Eltern auch sonst bezahlen würden». |
| Løsningen med ungdomslønn var enkel for Marcel og moren. | Galt | Det var krevende: «Mir fiel es am Anfang schwer, loszulassen» og «Der Aufwand bei der Einführung des Jugendlohns ist groß gewesen.» |
| Det kan være vanskelig å unngå å hjelpe ungdommene med ekstra penger. | Riktig | «Eine Schwierigkeit ist allerdings, hart zu bleiben und nicht mit Geld auszuhelfen.» |
Disse fire brukes ikke: Auf dem Boden, gleichzeitig, Schlitten bauen, muss sich erkundigen.
Heute gebe ich mein Geld vor allem für Kleidung, mein Handy-Abo und ab und zu für Kino oder Essen mit Freunden aus. Als ich jünger war, habe ich fast alles für Süßigkeiten und kleine Spielzeuge ausgegeben – Dinge, die mir heute unwichtig erscheinen.
Mehr Geld hätte ich gern fürs Reisen. Ich würde sehr gern andere Länder kennenlernen und meine Sprachkenntnisse verbessern, aber das ist leider teuer. Deshalb spare ich gerade einen Teil meines Taschengeldes.
Über den Konsum der heutigen Jugend denke ich gemischt. Einerseits verstehe ich den Wunsch, dazuzugehören und schöne Dinge zu besitzen. Andererseits finde ich es problematisch, dass viele ständig das Neueste kaufen müssen, oft beeinflusst durch soziale Medien. Meiner Meinung nach sollten wir lernen, bewusster und nachhaltiger mit unserem Geld umzugehen.
Hochwasser im Ahrtal – Anwohner in Not
Bad Neuenahr, 15. Juli. Nach tagelangem Starkregen ist der Fluss Ahr in der Nacht über die Ufer getreten. Innerhalb weniger Stunden stiegen die Wassermassen dramatisch an und überfluteten ganze Straßenzüge.
Die Lage vor Ort ist ernst. Autos wurden weggespült, Keller stehen unter Wasser, und in vielen Häusern fielen Strom und Heizung aus. Die Feuerwehr ist seit den frühen Morgenstunden im Dauereinsatz.
Besonders betroffen sind ältere Menschen, die ihre Wohnungen nicht rechtzeitig verlassen konnten. Hunderte Bewohner mussten in Turnhallen untergebracht werden. „Wir haben alles verloren“, sagt eine Anwohnerin unter Tränen. Helfer und freiwillige Nachbarn versuchen nun gemeinsam, das Schlimmste zu verhindern.
Robert Swans Zitat trifft den Kern eines großen Problems unserer Zeit. Viele Menschen erkennen die Klimakrise zwar an, schieben die Verantwortung aber gern auf andere – auf Politiker, große Konzerne oder die nächste Generation.
Genau diese Haltung halte ich für gefährlich. Wenn jeder darauf wartet, dass ein anderer handelt, geschieht am Ende gar nichts. Der Klimawandel lässt sich nur stoppen, wenn alle ihren Teil beitragen.
Natürlich kann ein einzelner Mensch die Welt nicht allein retten. Aber kleine Entscheidungen – weniger fliegen, bewusster konsumieren, öfter das Fahrrad nehmen – summieren sich. Und wer selbst handelt, fordert auch von der Politik mehr Mut. Deshalb beginnt der Schutz unseres Planeten bei jedem von uns.
Geschichten begleiten uns ein Leben lang. Eine Erzählung, die ich nie vergessen werde, stammt von meiner Großmutter. Sie hat mir erzählt, wie sie als Kind während des Krieges mit ihrer Familie fliehen musste und tagelang zu Fuß unterwegs war, ohne zu wissen, wohin.
Ich erinnere mich besonders gut an diese Geschichte, weil meine Großmutter beim Erzählen Tränen in den Augen hatte. Plötzlich war Geschichte für mich nicht mehr nur ein Kapitel im Schulbuch, sondern etwas sehr Persönliches und Echtes. Ich konnte fühlen, wie schwer diese Zeit für sie gewesen war.
Gerade deshalb finde ich es so wichtig, dass persönliche Erzählungen an die nächste Generation weitergegeben werden. Zeitzeugen werden immer weniger, und mit ihnen verschwinden Erinnerungen, die in keinem Buch stehen. Solche Geschichten machen die Vergangenheit lebendig und helfen uns zu verstehen, warum wir heute so leben, wie wir leben. Sie sind eine Brücke zwischen den Generationen.
Mit der Vergangenheit bin ich vor allem durch Erzählungen in meiner Familie in Berührung gekommen, aber auch durch Bücher, Filme und Besuche in Museen und Gedenkstätten. Edvard Munchs Bild „Historien“, das einen alten Mann zeigt, der einem Kind etwas erzählt, bringt diesen Gedanken schön zum Ausdruck: Wissen und Erfahrung werden mündlich von Mensch zu Mensch weitergereicht.
Für mich steht fest: Wir sollten unseren Großeltern zuhören, solange wir die Gelegenheit dazu haben. Ihre Geschichten sind ein wertvolles Erbe – und manchmal lernen wir aus einer einzigen persönlichen Erinnerung mehr als aus vielen Seiten in einem Lehrbuch.
Om oppgaveteksten: Oppgaveteksten i dette løsningsforslaget er gjengitt fra Utdanningsdirektoratets (UDIR) eksamen i Tysk Nivå III (våren 2024). Vi gjengir oppgaveteksten bevisst, slik at du kan følge løsningen uten å veksle mellom dokumenter. Eksamensoppgaver fra offentlige myndigheter er uten opphavsrettsvern etter åndsverkloven § 14 og kan gjengis fritt. Selve løsningsforslaget, forklaringene og figurene er utarbeidet av Eksamenssett.no. Opphavsrettsbeskyttede bilder og illustrasjoner fra originaleksamen er fjernet.