Eksamen: PSP5842 | Semester: Høst 2025 | Varighet: 5 timer
Vekting: Lesing ca. 25 % | Skriving ca. 75 %
Overflødige: mehrere Fehler, darüber nachdenken, mit Hilfe von.
Del 2 (to overflødige ord):Overflødige: mit, über.
Del 3 (tre overflødige ord):Overflødige: können, lassen, wiederspiegelt.
| Spørsmål | Korrekt alternativ | Begrunnelse / sitat |
|---|---|---|
| Hva menes med debattkultur? | «at det finnes regler innenfor en gruppe for hvordan man skal håndtere meningsforskjeller». | «… dass es innerhalb einer Gruppe bestimmte Regeln für die Austragung von Meinungsverschiedenheiten gibt». |
| God debattkultur | «er nødvendig for å unngå at menneskene skal isolere seg fra hverandre». | «Ohne gute Streitkultur werden sich Menschen immer weiter voneinander isolieren.» |
| Regulering av online-diskusjoner | «kan føre til begrensninger i debattene». | «Eine Gefahr … ist, dass sie Diskurse zu stark einengt … kann das zu „Overblocking“, also Zensur führen.» |
| Samtaler ansikt til ansikt | «bidrar ofte til gjensidig forståelse, noe vi trenger i samfunnet». | «von Angesicht zu Angesicht … dann kann viel eher die … Empathie entstehen, die wir so dringend brauchen». |
Heutzutage teilen viele Jugendliche immer mehr Persönliches in den sozialen Medien. Sie posten Fotos aus dem Alltag, Urlaubsbilder, ihre Gefühle und sogar schwierige Erfahrungen aus der Vergangenheit.
Ich glaube, die Gründe dafür sind vielfältig. Zum einen wollen junge Menschen dazugehören und Aufmerksamkeit oder Bestätigung bekommen. Zum anderen kann das Teilen befreiend wirken: Wer über Probleme spricht, fühlt sich verstanden und merkt, dass andere Ähnliches erleben. In diesem Sinne hat das Teilen durchaus Vorteile, weil es Tabus bricht und Solidarität schaffen kann.
Gleichzeitig sehe ich große Gefahren. Das Internet vergisst nichts, und ein zu privater Post kann später peinlich werden oder sogar dem Ruf schaden. Außerdem kann zu viel Offenheit ausgenutzt werden.
Meiner Meinung nach sollte man niemals intime Bilder, die genaue Adresse oder sehr persönliche Geheimnisse posten. Auch Inhalte über andere Personen gehören nicht ohne deren Erlaubnis ins Netz. Kurz gesagt: Erst nachdenken, dann posten – denn manche Dinge bleiben besser privat.
Freundschaft ist für mich eines der wichtigsten Dinge im Leben. Ein guter Freund ist für mich jemand, dem ich vertrauen kann, der ehrlich zu mir ist und der auch in schwierigen Zeiten an meiner Seite bleibt. Gegenseitiger Respekt ist dabei das Wichtigste.
Mit meinen Freunden halte ich vor allem über das Handy Kontakt – wir schreiben Nachrichten, telefonieren und treffen uns am Wochenende. In Zukunft wird sich das sicher verändern: Wenn wir studieren oder arbeiten, wohnen wir vielleicht weit voneinander entfernt und sehen uns seltener. Trotzdem glaube ich, dass echte Freundschaften auch über Entfernung bestehen bleiben.
Die größte Herausforderung sehe ich heute in der Digitalisierung. Viele Kontakte bleiben oberflächlich, weil sie nur online stattfinden. Deshalb finde ich es wichtig, sich Zeit füreinander zu nehmen und sich auch persönlich zu treffen.
Das Zitat von Klas Grevelius gefällt mir sehr, weil es eine wichtige Wahrheit ausdrückt: Freundschaft ist kein Zustand, sondern ein Prozess. Wenn zwei Menschen sich nahekommen, beeinflussen sie einander und verändern sich gegenseitig – oft, ohne es zu merken.
Ich finde auch den Gedanken treffend, dass Freundschaft Arbeit ist. Eine gute Beziehung entsteht nicht von allein. Man muss zuhören, Geduld haben, verzeihen können und sich Zeit nehmen. Manchmal bedeutet das auch, ehrlich Kritik zu üben oder Konflikte auszuhalten.
Genau deshalb sind echte Freundschaften so wertvoll. Wer bereit ist, in eine Freundschaft zu investieren, bekommt etwas zurück, das viel mehr wert ist als jede Mühe.
Jeder Mensch erlebt Meinungsverschiedenheiten – das gehört zum Leben dazu. Vor Kurzem hatte ich selbst eine Diskussion mit einer guten Freundin. Es ging um das Thema Fleischkonsum: Sie ist überzeugte Vegetarierin, während ich gern ab und zu Fleisch esse.
Sie argumentierte vor allem mit dem Tierwohl und dem Klimaschutz, und ihre Punkte waren durchaus überzeugend. Ich dagegen meinte, dass ein bewusster, maßvoller Fleischkonsum vertretbar sei. Am Ende wurden wir uns nicht völlig einig, aber das war auch nicht schlimm. Wichtiger war, dass wir einander zugehört und respektiert haben.
Genau das ist meiner Meinung nach der Schlüssel zum Umgang mit Uneinigkeit: Man sollte ruhig bleiben, die andere Person ausreden lassen und versuchen, ihre Sicht wirklich zu verstehen. Beleidigungen und Feindbilder bringen niemanden weiter. Stattdessen hilft es, Fragen zu stellen und gemeinsame Werte zu suchen. Manchmal muss man auch akzeptieren, dass man unterschiedlicher Meinung bleibt.
Aus Uneinigkeiten können wir viel lernen. Sie zwingen uns, unsere eigenen Argumente zu überdenken und neue Perspektiven kennenzulernen. Oft merkt man dabei, dass die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt. Außerdem stärkt eine gute Streitkultur die Beziehung, weil man lernt, Konflikte fair auszutragen.
Für mich steht deshalb fest: Uneinigkeit ist nichts Schlechtes, sondern eine Chance. Eine Gesellschaft, in der Menschen respektvoll streiten können, ist am Ende stärker und offener.
Om oppgaveteksten: Oppgaveteksten i dette løsningsforslaget er gjengitt fra Utdanningsdirektoratets (UDIR) eksamen i Tysk Nivå III (høsten 2025). Vi gjengir oppgaveteksten bevisst, slik at du kan følge løsningen uten å veksle mellom dokumenter. Eksamensoppgaver fra offentlige myndigheter er uten opphavsrettsvern etter åndsverkloven § 14 og kan gjengis fritt. Selve løsningsforslaget, forklaringene og figurene er utarbeidet av Eksamenssett.no. Opphavsrettsbeskyttede bilder og illustrasjoner fra originaleksamen er fjernet.